Ich bin toll!

Tssss, was ist das denn bitte für eine Überschrift? Jetzt ist sie durchgeknallt, oder?

Vielleicht ein bisschen, aber vielmehr ist es ein Versuch der Selbsttherapie! Normalerweise sehe ich nämlich vor allem die Dinge, die noch nicht so sind, wie ich sie gerne hätte. Das liegt zum einen an meiner Art (ist so), aber auch in der Natur der Dinge: Den ganzen Plastikberg, den ich nicht mehr verursache, den kann ich nämlich gar nicht sehen, der ist nicht da. Ich sehe aber das, was immer noch in meinem gelben Sack landet. Genauso ist das beim Restmüll. Und auch sonst sehe ich in der Wohnung naturgemäß all das, was noch da ist – und nicht den ganzen Kram, den ich ausgemistet, mühsam verkauft oder verschenkt habe.

Deshalb habe ich beschlossen, mich heute mal selbst zu loben, und mir all das ins Bewusstsein zu rufen, was schon supergut läuft und was anders ist im Vergleich zu früher.

Hier meine Liste: Ich bin toll! weiterlesen

Fastenzeit. Manchmal läuft es nicht.

Nachdem ich die ersten Wochen so stolz und glücklich war, weil das mit dem Fasten so gut lief, bin ich gerade frustriert. Der Grund liegt quasi noch neben mir: eine leere Packung Schokolade, deren Inhalt in meinem Magen grummelt.

Was ist passiert?

Ich weiß es nicht. Vergangenenes Wochenende habe ich auf der Geburtstagsfeier für meinen Großen schon mal einen Muffin genascht, aber das war irgendwie anders. Bewusst. Und mit Genuß. Nun bin ich aber seit ein paar Tagen schon spürbar auf „Entzug“, der Verzicht auf Zucker fiel mir zunehmend schwerer – und heute Mittag habe ich kapituliert. Menno!

Und Ihr? Kennt Ihr das, dass man irgendwann zumindest für einen Moment kapituliert, ohne klaren äußeren Anlass? Wie geht Ihr damit um?

Fastenzeit. Was lernen wir daraus?

Die ersten zwei Wochen der Fastenzeit sind (fast) vorbei, Zeit für ein weiteres Zwischenfazit. Wie schon berichtet, war der erste Tag gruselig gräßlich, danach war es erstaunlich einfach. Noch viel erstaunlicher finde ich, dass es so leicht weiterging.

Dabei habe ich mich ein bisschen genauer als sonst beobachte. Meine Frage war: Wann fällt mir mein Fasten leicht?  Wann ist es schwer und eine Belastung? Und was kann ich daraus lernen?

Lektion 1: Kümmere Dich darum, Dein Leben so zu organisieren, dass Dir das „gute Leben“ leicht fällt! Fastenzeit. Was lernen wir daraus? weiterlesen

Fastenzeit. Die ersten Tage oder überall lauert die Versuchung.

1. März 2017

8.48 Uhr: Das erste Frühstück war einfach. Joghurt mit Obst, dazu Tee. Trinke ich eh ohne Zucker. Aber ich habe der Tochter ein Honigbrot gemacht und danach das Messer abgeschleckt. Ganz automatisch, ehrlich gesagt. Süß ist schon ganz schön lecker.

9.56 Uhr: Ich denke mehr ans Essen als sonst. Mandarinen sind die Lösung.

10.30 Uhr: Und ein Brot.

11.24 Uhr: Cola Light geht ja auch nicht! Das hatte ich bis gerade eben verdrängt. Nicht, dass ich das oft trinken würde, aber es war immer mal wieder eine nette Option. Menno.

15.49 Uhr: Ich gebe es zu, ich denke ständig an Schokolade. Fastenzeit. Die ersten Tage oder überall lauert die Versuchung. weiterlesen

Fastenzeit. Sieben Wochen ohne – Industriezucker

Morgen beginnt die Fastenzeit und ich habe mich entschieden: 2017 faste ich Industriezucker. Wie bereits geschrieben, bin ich davon überzeugt, dass Zucker ein echter Suchtstoff ist. So viele Menschen berichten, dass sie jeden Heißhunger auf Süßes verlieren, wenn sie erst mal damit aufgehört haben, Zucker zu konsumieren.

Deswegen gibt es ab morgen

  • keinen Zucker in Tee oder Kaffee
  • keine Süßigkeiten, keine Schokolade
  • kein Kuchen, keine Plätzchen
  • keine Marmelade
  • keine süßen Getränke wie Cola, Limo oder Kakao

Fastenzeit. Sieben Wochen ohne – Industriezucker weiterlesen

Problemzone Kleiderschrank (III)

Nachdem sich mein Kleiderschrank ein gutes Stück weg vom suboptimalen Ist und hin zum gewünschten Sollzustand entwickelt hat, blieb als letzte große Aufgabe die sinnvolle Weiterverwendung der aussortierten Kleidungsstücke. Und ich weiß genau, warum ich mich so lange vor diesem Artikel hier gedrückt habe: Dinge sinnvoll weitergeben ist ein Drama! Problemzone Kleiderschrank (III) weiterlesen

Fastenzeit. 7 Wochen ohne – was?

Der Januar ist schon wieder rum und während sich die Jecken der Republik auf Fasching/Karneval freuen, drehen sich meine Gedanken wie jedes Jahr um die Fastenzeit. Vor einem Jahr habe ich ein „Plädoyer für die Fastenzeit“ gehalten, weil sie mich immer wieder dazu bringt, mein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Gefastet habe ich dann 2016 Koffein, 2015 war es das Fernsehen, davor immer mal wieder was anderes wie Smartphone oder Klassiker wie Alkohol oder Süßigkeiten.

Dieses Jahr bin ich noch ein bisschen unschlüssig. Die evangelische Kirche hat die Fastenzeit 2017 unter das Motto „Augenblick mal. Sieben Wochen ohne sofort“ gestellt und ruft damit auf zu Entschleunigung und Innehalten. Ich finde das großartig, mir ist zur Fastenzeit aber ein konkreteres Thema lieber – also ein eher physischer Verzicht auf etwas bestimmtes. Was wird also mein Fastenthema 2017? Fastenzeit. 7 Wochen ohne – was? weiterlesen

Wann ist es erlaubt, gegen die eigenen Ideale zu verstoßen?

Natürlich würde ich gerne komplett verpackungsfrei einkaufen, müllfrei leben und dabei natürlich noch nachhaltig, minimalistisch und überhaupt perfekt konsumieren. Ich bin aber nicht perfekt und wenn ich auch nur eine Sekunde länger darüber nachdenke, möchte ich es auch nicht sein. Perfekte Menschen sind mir eher suspekt und irgendwie auch unsympatisch.

In der Realität sieht mein Leben also sehr unperfekt aus und besteht aus ziemlich vielen Ausnahmen von meinen theoretischen Idealen. Dabei ist mein schlechtes Gewissen mal größer und mal kleiner.

Was ist legitim? Was ist es nicht? Wann ist es eigentlich in Ordnung, gegen meine eigenen Regeln zu verstoßen? Wann ist es erlaubt, gegen die eigenen Ideale zu verstoßen? weiterlesen

Frohe Weihnachten und Euch allen ein gesundes neues Jahr 2017!

Die vergangenen Wochen war es sehr ruhig hier. Mich hatte das Leben 1.0 fest im Griff mit viel (wunderschöner) Arbeit und mit ganz viel Familienleben. Da muss und soll das Bloggen zurückstecken.

Zudem hatte ich ein wenig das Gefühl, alles berichtet zu haben was ich aus meinem konkreten Nachhaltigkeitsbemühungen berichten kann. Die 80 Prozent, die für mich in meiner Situation relativ unkompliziert sind und Spaß machen, setze ich auf Dauer um und fühle mich dabei gut. Ich möchte nicht 100 Prozent versuchen und nach kurzer Zeit frustriert aufgeben. Deshalb gibt es bei uns immer noch Restmüll und auch immer noch einen gelben Sack, auch wenn beides deutlich leerer ist als es für hierzulande leider normal ist. Aber ich möchte auch nicht von irgendwelchen Sachen schreiben, die ich selber nicht umsetzen kann oder will. Deshalb tat ich mich schwer, neues zu schreiben.

Trotzdem seid Ihr mir treu geblieben und das spornt mich an! Ich danke Euch dafür!

Jetzt ist in ein paar Tagen Weihnachten und das Jahr ist schon fast wieder rum.

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen, Euren Familien und Euren Lieben von ganzem Herzen frohe und friedliche Weihnachten! Ich wünsche Euch eine gute Zeit voller Liebe und voller Gelassenheit!

Und ich wünsche Euch heute schon mal alle Liebe und Gute für 2017 mit lauter Glück, Zufriedenheit, Gesundheit und Liebe! Lasst uns gemeinsam alles dafür tun, dass 2017 ein besseres Jahr wird als 2016, dieses Jahr mit all dem Unglück und Wahnsinn: Syrien, David Bowie, Aleppo, Bad Aibling, Brüssel, Brexit, Nizza, AfD, Trump, Erdogan, Aleppo, immer wieder Aleppo und gestern Berlin.

Wir können die große Welt nicht ändern, aber unsere kleine Welt schon: Wir können unseren Kindern beibringen, tolerant zu sein und Konflikte friedlich zu lösen, und ihnen dabei ein gutes Vorbild sein. Wir können denen helfen, die in den Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt helfen. Wir können auch in einer Welt voller Konsum vorleben, dass es andere, nachhaltigere Wege gibt. Wir können in einer Welt voller Rücksichtslosigkeit und Egoismus bewusst achtsam sein mit unseren Mitmenschen und anderen helfen. Lasst uns gemeinsam Gutes tun wo andere versuchen, die Welt zu zerstören. Wenn wir aufgeben, haben die anderen schon gewonnen! Liebe ist stärker als Hass!

Alles Liebe,
Eure Christiane

And the winner is…

Danke erst mal für Eure zahlreiche Teilnahme an meiner allerersten Verlosung überhaupt. Bis Freitagabend waren es 19 Kommentare hier und auf Facebook. Ich hätte ja gedacht, dass viel mehr Menschen die englische Ausgabe von Zero Waste Home schon kennen. Aber man sieht, dass die deutsche Übersetzung wirklich Sinn macht!

Heute morgen durften meine Kinder einen Gewinner auslosen (in einem zweistufigen Verfahren, damit beide etwas dazu beitragen konnten). Zuerst hat mein Großer 3 Zettelchen gezogen und dann durte die Kleine daraus den Gewinnerzettel ziehen:

verlosung2

Herzlichen Glückwunsch liebe Nicole! Sobald ich die Adresse habe, schicke ich es los!

Und Ihr? Was macht Ihr so am Sonntagmorgen?