pfandsystem

Nachmittags im Park

Gestern Nachmittag waren wir mal wieder im Park am Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg. Ein wunderschöner Park mit großartigen Spielplätzen, mein absoluter Lieblingspark in Berlin. Obwohl er relativ neu ist (der erste Teil wurde 2011 eröffnet), wurde ganz viel alter Baumbestand erhalten, es gibt Flächen für Skater, für Spaziergänger, für Kinder, tolle Sitzgelegenheiten, aber auch wilde Brachflächen.

Außerdem gibt es mittlerweile mehrere Pavillons, in denen man auch ein bisschen was zu essen und zu trinken bekommt. An einem davon wollte ich gestern ein Eis für die Kinder holen und was sehe ich: ein Pfandsystem. Dieser wundervolle kleine Kiosk hat keine To-go-Becher, keine Papp- oder Plastikteller. Und es klappt hervorragend. Wie cool ist das denn?

Ganz viele Daumen hoch von mir für diese Entscheidung – und alleine aus Prinzip muss ich da in Zukunft öfter mal einen Kaffee trinken!

Und Ihr? Was ist Eure neueste Entdeckung?

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Plastic Free July 16 bis 18: Herausforderung Wochenendausflug

Dieses Wochenende waren wir unterwegs mit Zelt, vielen Freunden und bei Freunden. Wie immer ist das mit der Plastikfreiheit unterwegs komplizierter als zu Hause, aber beim Zelten, wo alles auch irgendwie wasserfest verstaut sein sollte, noch mal ein bisschen mehr. Plastic Free July 16 bis 18: Herausforderung Wochenendausflug weiterlesen

Haarseife

Plastic Free July 12 und 13: Baustelle Badezimmer

Das Bad ist – neben der Küche – der Ort, an dem sich das meiste in Plastik (oder  Aluminium) verpackte Zeug findet: Duschgel, Shampoo, Flüssigseife, Zahnpasta, Zahnseide, Deo, Rasierschaum, Parfüm, Schminke, Creme, Körperlotion… Anderes ist ganz aus Plastik: Zahnbürsten und Rasierer beispielsweise.

Im Prinzip lässt sich das alles plastik- und alufrei organisieren. Aber manches ist wirklich schwierig. Oder gewöhnungsbedürftig. Oder beides. Anderes ist hingegen wirklich einfach.

Hier meine Top 3-Tipps für weniger Plastik im Badezimmer: Plastic Free July 12 und 13: Baustelle Badezimmer weiterlesen

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Plastic Free July 11: Pausenbrot oder auf neudeutsch „Lunchbox“

Wer Kinder in der Kita oder in der Schule hat, kennt das. Jeden Tag etwas zu Essen und zu Trinken zusammenstellen, dabei den richtigen Mittelweg zwischen den Wünschen der Kinder (=Honigbrot und Süßigkeiten) und den Idealvorstellungen der Eltern (=Vollkornbrot mit Frischkäse, Obst und Gemüse) finden. Und dann muss ja alles noch irgendwo rein.

Wir haben in den vergangenen Jahren Stück für Stück von den üblichen Plastikdosen und -flaschen auf Edelstahl umgestellt. Denn auch wenn die Sachen mehrfach verwendet werden, war mir das nach all der Beschäftigung mit den  gesundheitlichen Nebenwirkungen von Plastik suspekt. Außerdem sind uns bei den Plastiksachen oft die kleinen, beweglichen Teile abgebrochen (zum Beispiel die Clips zum Verschließen), so dass ich Metall auch aus dem Grund besser finde.

Unser Sortiment:

  • für jedes Kind zwei Dosen. Diese sind nicht für Flüssiges geeignet, schließen aber ganz gut.
  • für jedes Kind ein schönes Gummiband zur Sicherheit (weil ich weiß, welche Belastungen und Fliehkräfte auf diese Dosen im Schulranzen wirken können). So kann ich die Dosen morgens auch gut auseinanderhalten und in den richtigen Ranzen packen.
  • für jedes Kind zwei Flaschen.
  • zwei runde, dicht schließende Dosen für Joghurt und ähnliches.

Dabei habe ich mich überall für Edelstahl entschieden, weil die Gewinnung von Aluminium extrem umweltschädlich und Aluminium außerdem ein Nervengift ist. Wer mehr Infos dazu möchte, kann zum Beispiel bei Utopia lesen. Da ist mir Edelstahl einfach sympathischer.

Die alten Plastiksachen habe ich zu größten Teilen verschenkt. Ob das Sinn macht, ist ja eine viel diskutierte Frage. Ich für mich habe beschlossen, dass das ok ist und besser als Wegwerfen. Ein paar ganz einzelne Teile (zum Beispiel ein paar ganz kleine Döschen für Mini-Beilagen und zwei wunderschöne und von den Kindern heißgeliebte kleinere Dosen) habe ich auch noch behalten.

Und Ihr? In was packt Ihr das Pausenbrot Eurer Kinder – oder Euer Mittagessen für die Arbeit?

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Plastic Free July 9 und 10: DIY Kalklöser

Plastikfreie Putzmittel sind bei uns definitiv ein Problem. Zwar haben wir das Arsenal an Mittelchen in den vergangenen Jahren sukzessive reduziert, aber da ich mir beim Putzen helfen lasse (von einer Fee, die ich nicht mehr missen möchte), liegt die Entscheidungsgewalt hier nicht ganz alleine bei mir. Aber manchmal muss ich dann doch mal das eine oder andere ausprobieren🙂

Diese Woche war der Kalklöser leer. Der bisherige war sowieso schon die biologische Version – und in einem hellen Moment kam mir die Idee, doch einfach mal einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen. Und was ist drin? 15-30% Zitronensäure, 5-15% Alkohol und Wasser! Wie bitte? Das ist alles? Plastic Free July 9 und 10: DIY Kalklöser weiterlesen

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Plastic Free July 8: Mal wieder ein halbwegs normaler Einkauf

Nachdem die erste Hälfte der Woche mein Großer krank zu Hause war, ist jetzt die Kleine krank. Trotzdem habe ich es geschafft, einen halbwegs normalen Einkauf zu erledigen. Ich frage mich nur gerade, wovon wir uns die vergangenen Tage ernährt haben… Egal!

Das stand auf der Liste: Plastic Free July 8: Mal wieder ein halbwegs normaler Einkauf weiterlesen