Fastenzeit. Sieben Wochen ohne – Industriezucker

Morgen beginnt die Fastenzeit und ich habe mich entschieden: 2017 faste ich Industriezucker. Wie bereits geschrieben, bin ich davon überzeugt, dass Zucker ein echter Suchtstoff ist. So viele Menschen berichten, dass sie jeden Heißhunger auf Süßes verlieren, wenn sie erst mal damit aufgehört haben, Zucker zu konsumieren.

Deswegen gibt es ab morgen

  • keinen Zucker in Tee oder Kaffee
  • keine Süßigkeiten, keine Schokolade
  • kein Kuchen, keine Plätzchen
  • keine Marmelade
  • keine süßen Getränke wie Cola, Limo oder Kakao

Darüber hinaus schaue ich natürlich mal wieder ganz genau auf die Zutatenliste.

Nicht unter das Zuckerfasten fällt für mich jede Form von Fruchtzucker (also Obst pur, aber auch z.B. Saft ohne Zuckerzusatz). Honig möchte ich reduzieren, aber ich behalte es als Alternative durchaus bei – genauso wie Agavendicksaft oder so (verwende ich sonst nie).

Wenn ich ehrlich bin, habe ich ganz schön Muffensausen, denn ich glaube, dass das ganz schön schwer wird für mich. Besonders bei der Schokolade, aber auch die Marmelade auf dem Frühstücksbrötchen wird mir fehlen! Umso dankbarer bin ich, dass eine sehr liebe Freundin spontan gesagt hat, dass sie mitmacht: („Industriezucker finde ich krasser als Facebook, du entscheidest, ich mache mit!“) Danke!!! Und ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden.

Und Ihr? Was fastet Ihr ab morgen?

15 Gedanken zu “Fastenzeit. Sieben Wochen ohne – Industriezucker

  1. Ich faste mein Smartphone! (Komischer Satz, aber Du weißt, was ich meine…) 🙂 Hab mein Oldschool-Handy ausgegraben, das „nur“ telefonieren kann – keine ständige Ablenkung mehr durch Apps, Internet, etc. 🙂 Das mit dem Zucker finde ich ganz ganz toll – habe ich auch schon laaange vor, aber wenn ich ehrlich bin, drücke ich mich doch immer wieder davor… Es ist wirklich wie eine Sucht. Andererseits, aus einer früheren zuckerfreien Phase weiß ich, dass es eh nur die ersten 1-2 Wochen schlimm ist, danach gehts dann einfach. Dann schmeckt es einem auch gar nicht mehr so gut, wenn man doch mal was richtig Süßes erwischt. 🙂 Wünsch dir alles Gute für dieses Fastenprojekt und bin schon gespannt, wie es Dir damit geht! Alles Liebe, Katharina

    Gefällt mir

  2. Ich bin seit Jahren gut dabei, zu Hause habe ich keinen Zucker, trinke keine gesüßten Getränke, Kuchen 1x pro zwei Monate, Marmelade habe ich noch nie gegessen (also 3 mal im Leben vielleicht)… einmal pro drei Monate Nutella, aber dann richtig:))) viel Durchhaltevermögen dir!

    Gefällt 1 Person

  3. Das schaffst du!
    Mach dir doch einfach deine eigene Marmelade: Beeren (vielleicht noch welche tiefgefroren?) mit etwas Flohsamenschalen mixen, das dickt genauso an wie richtige Marmelade. Süßen kannst du mit Honig, Datteln, Reissirup, Banane… oder gar nicht. 🙂

    Gefällt 1 Person

  4. Mein erster Tag ist vorbei und ich war stark! Es gab vier bewusste Entscheidungen:
    1. Auf meinem Schreibtisch standen haribos (meine Lieblingssorte, von meiner Kollegin…. ich habe sie eingepackt und werde am 01.04. davon naschen)
    2. Beim Chinesen heute abend keine Spezi sondern ein Wasser bestellt
    3. Zum Nachtisch die gebackene Banane mit Honig aber ohne Vanilleeis bestellt (mein Lieblingsnachtisch und war auch ehrlich gesagt nur halb so lecker ..)
    4. Nur die Nachricht im Glückskeks gelesen und nicht wie sonst den Keks gegessen.
    Auf nach Tag 2. Wie ist es Dir ergangen, Christiane?

    Gefällt 1 Person

    1. Gerade im Restaurant finde ich es schwierig auf Zucker zu verzichten. Woher weisst du, dass im Gericht beim Chinesen nicht auch eine Brise Zucker gewesen ist? Oder bei der Banane nicht auch neben dem Honig etwas Zucker ist?
      Vielleicht bin ich dann etwas detailliert. Aber mutiger Schritt und viel Durchhaltevermögen

      Gefällt 2 Personen

      1. Ich habe mit ja nicht vorgenommen auf jeglichen Zucker zu verzichten sondern nur auf Kuchen, Kekse, Süßigkeiten und süße Getränk. Wenn ich es so streng sehen würde dann wäre mir das für denn Alltag viel zu kompliziert..!

        Gefällt 2 Personen

      2. Im Restaurant weiß ich das wirklich nicht, aber ehrlich gesagt ist eine Prise Zucker in der Tomatensauce dann auch nicht Problem. Dann dürfte ich nicht mehr essen gehen. Auf die Banane mit Honig würde ich aber eher verzichten, da ich Honig ja auch reduzieren will.

        Gefällt 1 Person

  5. Wow, das finde ich sehr sehr mutig. Wenn ich bedenke, wie viel Zucker ich in meinen Kaffee oder Tee gebe, wäre das für mich absolut ich auszuhalten. Gerade auf Marmelade könnte ich nicht verzichten.
    Das sind aber auch die offensichtlichsten Dinge, in denen Zucker steckt. Viel mehr kommt auch in den Fertiggerichten vor, die wir essen. Aber auch im Restaurant könnte „versteckter“ Zucker vorhanden sein. Zum Beispiel in der Salatsauce. Steht das bei dir auch auf dem Programm?
    Komplett auf Zucker zu verzichten ist eine absolute Herausforderung.

    Ehrlich muss ich sagen, dass ich nicht faste. Auf Smartphone zu verzichten ist für mich unmöglich, weil einfache Kommunikation so nicht möglich ist. Dazu muss ich sagen, dass ich es auch zum Lesen von Nachrichten oder Blogs brauche. Ausserdem habe ich kein weiteres Telefon.
    Internet macht für mich auch kein Sinn, weil ich es auch zum arbeiten brauche und sonst mein Verhalten im Griff habe.
    Süssigkeiten esse ich auch nicht regelmässig, sondern nur wenn ich Lust darauf habe.
    Somit macht es für mich keinen Sinn zu fasten, weil ich erstens alle Dinge brauche und zweitens mein Verhalten bezüglich Essen im Griff habe. Ich kann mich sehr über Essen freuen, deshalb will ich auch darauf nicht verzichten. Essen gehört neben anderen Dingen zu meinem Wohlbefinden.

    Ich finde deine Idee aber super und wünsche dir eine gute Durchführung.

    Gefällt 1 Person

    1. Ich denke wirklich, dass das eine sehr individuelle Entscheidung ist, ob man fastet und wenn ja, was. Und auf Dinge, die ich zum Arbeiten brauche, würde ich auch nicht verzichten wollen und können. Internetfasten fiele damit bei mir auch aus.

      Aber insgesamt geht es mir auch darum, immer mal wieder Verhaltensweisen an sich in Frage zu stellen und zu sehen, wie es sich anfühlt, darauf temporär zu verzichten. Wie geht es mir, wenn ich auf Koffein verzichte (2016 – ich war sehr müde)? Wie komme ich ohne Smarthpone und mit nur noch einem normalen Handy aus (2014 – ich fühlte mich ziemlich befreit)? Übers Fleischfasten habe ich den Schritt zur Vegetarierin „geschafft“. Autofasten fände ich auch noch mal sehr spannend. Und es gibt noch so viel mehr.

      Nochmal zu Deiner Frage mit dem versteckten Zucker: Bei allen Fertiggerichten (nicht nur Pizza, sondern auch beim Apfelsaft etc.) schaue ich persönliche auf die Inhaltsstoffe (was mir mal wieder bewusst macht, was für Inhaltsstoffe so drin sind – sehr spannend). Im Restaurant kann man fragen, wenn man schon den Verdacht hat (und wie gesagt, eine Prise Zucker in der Tomatensauce finde ich persönlich nicht dramatisch im Restaurant – zu Hause mache ich einfach keinen rein).

      Das Schöne beim Fasten ist ja, dass (so wie Katja schreibt) jeder seine Regeln selber festlegen kann 🙂

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s