Archiv der Kategorie: Plastic Free July

Plastic Free July 2018 | Ich packe meinen Koffer

Juli ist Sommerferienzeit! Aber plastikfrei ist unterwegs noch viel schwieriger als daheim. Man weiß nicht, in welchen Läden man wie einkaufen kann und spricht vielleicht die Sprache nicht. Dazu kommt oft eine Stimmung von Ausnahme. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich tendiere dazu, im Urlaub viel eher mal fünfe gerade sein zu lassen – von der Ernährung über den Schlafrythmus bis hin zum Shoppen. Nicht gerade gute Voraussetzungen für gute Vorsätze…

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Plastic Free July 2018 | Was heißt eigentlich Strohhalm auf…

Strohhalme sind mein persönliches Drama. Ich mag es noch nicht mal, aus den Dingern zu trinken, ich würde nie nach einem fragen, ich denke noch nicht mal darüber nach. Aber genau das ist das Problem: Weil ich nicht an sie denke, denke ich auch nicht ans Abbestellen – und bekomme in schöner Regelmäßigkeit mein Getränk mit Strohhalm. Ahhhhhhh!!!

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Plastic Free July 2018

Das erste Halbjahr 2018 nähert sich seinem Ende und damit kommt: der Juli. Genauer gesagt: der plastikfreie Juli! Den Plastic Free July gibt es seit 2011 und der Juli ist deshalb für mich immer wieder ein Monat, der mich inspiriert, nicht nachzulassen. Vielleicht mal wieder einen Schritt weiterzugehen. Nicht bequem zu werden. Auch dieses Jahr möchte ich das wieder nutzen und gleichzeitig Euch auf diese Reise mitnehmen.

„Auf diese Reise“ ist in dem Fall recht wörtlich zu nehmen, denn ich bin diesen Juli weitestgehend unterwegs, was die Herausforderung zumindest für mich persönlich deutlich schwerer macht. Aber ich nehme die Herausforderung an. Hier auf dem Blog werde ich versuchen, einerseits meine aktuellen Erfahrungen mit Euch zu teilen, andererseits aber versuchen, Euch mit alten und neuen Tipps zu inspirieren.

Und Ihr? Was plant Ihr im Juli?

Plastic Free July 16 bis 18: Herausforderung Wochenendausflug

Dieses Wochenende waren wir unterwegs mit Zelt, vielen Freunden und bei Freunden. Wie immer ist das mit der Plastikfreiheit unterwegs komplizierter als zu Hause, aber beim Zelten, wo alles auch irgendwie wasserfest verstaut sein sollte, noch mal ein bisschen mehr. Plastic Free July 16 bis 18: Herausforderung Wochenendausflug weiterlesen

Plastic Free July 11: Pausenbrot oder auf neudeutsch „Lunchbox“

Wer Kinder in der Kita oder in der Schule hat, kennt das. Jeden Tag etwas zu Essen und zu Trinken zusammenstellen, dabei den richtigen Mittelweg zwischen den Wünschen der Kinder (=Honigbrot und Süßigkeiten) und den Idealvorstellungen der Eltern (=Vollkornbrot mit Frischkäse, Obst und Gemüse) finden. Und dann muss ja alles noch irgendwo rein.

Wir haben in den vergangenen Jahren Stück für Stück von den üblichen Plastikdosen und -flaschen auf Edelstahl umgestellt. Denn auch wenn die Sachen mehrfach verwendet werden, war mir das nach all der Beschäftigung mit den  gesundheitlichen Nebenwirkungen von Plastik suspekt. Außerdem sind uns bei den Plastiksachen oft die kleinen, beweglichen Teile abgebrochen (zum Beispiel die Clips zum Verschließen), so dass ich Metall auch aus dem Grund besser finde.

Unser Sortiment:

  • für jedes Kind zwei Dosen. Diese sind nicht für Flüssiges geeignet, schließen aber ganz gut.
  • für jedes Kind ein schönes Gummiband zur Sicherheit (weil ich weiß, welche Belastungen und Fliehkräfte auf diese Dosen im Schulranzen wirken können). So kann ich die Dosen morgens auch gut auseinanderhalten und in den richtigen Ranzen packen.
  • für jedes Kind zwei Flaschen.
  • zwei runde, dicht schließende Dosen für Joghurt und ähnliches.

Dabei habe ich mich überall für Edelstahl entschieden, weil die Gewinnung von Aluminium extrem umweltschädlich und Aluminium außerdem ein Nervengift ist. Wer mehr Infos dazu möchte, kann zum Beispiel bei Utopia lesen. Da ist mir Edelstahl einfach sympathischer.

Die alten Plastiksachen habe ich zu größten Teilen verschenkt. Ob das Sinn macht, ist ja eine viel diskutierte Frage. Ich für mich habe beschlossen, dass das ok ist und besser als Wegwerfen. Ein paar ganz einzelne Teile (zum Beispiel ein paar ganz kleine Döschen für Mini-Beilagen und zwei wunderschöne und von den Kindern heißgeliebte kleinere Dosen) habe ich auch noch behalten.

Und Ihr? In was packt Ihr das Pausenbrot Eurer Kinder – oder Euer Mittagessen für die Arbeit?

Plastic Free July 9 und 10: DIY Kalklöser

Plastikfreie Putzmittel sind bei uns definitiv ein Problem. Zwar haben wir das Arsenal an Mittelchen in den vergangenen Jahren sukzessive reduziert, aber da ich mir beim Putzen helfen lasse (von einer Fee, die ich nicht mehr missen möchte), liegt die Entscheidungsgewalt hier nicht ganz alleine bei mir. Aber manchmal muss ich dann doch mal das eine oder andere ausprobieren 🙂

Diese Woche war der Kalklöser leer. Der bisherige war sowieso schon die biologische Version – und in einem hellen Moment kam mir die Idee, doch einfach mal einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen. Und was ist drin? 15-30% Zitronensäure, 5-15% Alkohol und Wasser! Wie bitte? Das ist alles? Plastic Free July 9 und 10: DIY Kalklöser weiterlesen

Plastic Free July 8: Mal wieder ein halbwegs normaler Einkauf

Nachdem die erste Hälfte der Woche mein Großer krank zu Hause war, ist jetzt die Kleine krank. Trotzdem habe ich es geschafft, einen halbwegs normalen Einkauf zu erledigen. Ich frage mich nur gerade, wovon wir uns die vergangenen Tage ernährt haben… Egal!

Das stand auf der Liste: Plastic Free July 8: Mal wieder ein halbwegs normaler Einkauf weiterlesen

Plastic Free July 6: Der Coffee-to-go

Coffee-to-go ist ein Phänomen unserer Zeit. Laut Utopia gehen pro Stunde allein in Deutschland 320.000 Einweg-Becher über die Ladentheke. 2,8 Milliarden Kaffeebecher schmeißen wir pro Jahr in den Müll. Eine unfassbare Zahl!

Dabei ist es so einfach: Entweder setzt man sich hin, und genießt seinen Kaffee in Ruhe, im Cafe. Oder man bringt einen Becher mit. Plastic Free July 6: Der Coffee-to-go weiterlesen

Plastic Free July 4: Au weia

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Der vierte Tag und schon ist es soweit. Mein Großer ist krank zu Hause, was natürlich sämtliche Planungen umwirft. Also habe ich zum Mittagessen was beim Asia-Mann geholt. Zwar habe ich an einen Beutel gedacht, um die Sachen mitnehmen zu können, aber natürlich war ein Teil in Plastik verpackt. Grmpf. Kein weiterer Kommentar.

Und Ihr? Wie war Euer Start in die Woche

Plastic Free July 3: Rückblick auf ein Kitafest

Heute ist Sonntag. Keine Einkäufe und da zumindest ich heute auch nichts groß unternehme, keine „Gefahr in Verzug“ in Bezug auf Plastik. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch von einem Erlebnis Ende Juni berichten. Ein Fest in unserer Kita, dass mir mal wieder mit Entsetzen deutlich gemacht hat, wie wenig vorbereitet ich doch manchmal aus dem Haus gehe.

Es war das Abschlussfest der Vorschulkinder, ein wunderschönes Fest mit einer Aufführung der Kinder, kleinen Tränen in den Augen der Eltern und natürlich auch einem Buffet, für das wir Eltern gesorgt haben. Plastic Free July 3: Rückblick auf ein Kitafest weiterlesen