Archiv der Kategorie: Plastic Free July

Plastic Free July 16 bis 18: Herausforderung Wochenendausflug

Dieses Wochenende waren wir unterwegs mit Zelt, vielen Freunden und bei Freunden. Wie immer ist das mit der Plastikfreiheit unterwegs komplizierter als zu Hause, aber beim Zelten, wo alles auch irgendwie wasserfest verstaut sein sollte, noch mal ein bisschen mehr. Plastic Free July 16 bis 18: Herausforderung Wochenendausflug weiterlesen

Plastic Free July 11: Pausenbrot oder auf neudeutsch „Lunchbox“

Wer Kinder in der Kita oder in der Schule hat, kennt das. Jeden Tag etwas zu Essen und zu Trinken zusammenstellen, dabei den richtigen Mittelweg zwischen den Wünschen der Kinder (=Honigbrot und Süßigkeiten) und den Idealvorstellungen der Eltern (=Vollkornbrot mit Frischkäse, Obst und Gemüse) finden. Und dann muss ja alles noch irgendwo rein.

Wir haben in den vergangenen Jahren Stück für Stück von den üblichen Plastikdosen und -flaschen auf Edelstahl umgestellt. Denn auch wenn die Sachen mehrfach verwendet werden, war mir das nach all der Beschäftigung mit den  gesundheitlichen Nebenwirkungen von Plastik suspekt. Außerdem sind uns bei den Plastiksachen oft die kleinen, beweglichen Teile abgebrochen (zum Beispiel die Clips zum Verschließen), so dass ich Metall auch aus dem Grund besser finde.

Unser Sortiment:

  • für jedes Kind zwei Dosen. Diese sind nicht für Flüssiges geeignet, schließen aber ganz gut.
  • für jedes Kind ein schönes Gummiband zur Sicherheit (weil ich weiß, welche Belastungen und Fliehkräfte auf diese Dosen im Schulranzen wirken können). So kann ich die Dosen morgens auch gut auseinanderhalten und in den richtigen Ranzen packen.
  • für jedes Kind zwei Flaschen.
  • zwei runde, dicht schließende Dosen für Joghurt und ähnliches.

Dabei habe ich mich überall für Edelstahl entschieden, weil die Gewinnung von Aluminium extrem umweltschädlich und Aluminium außerdem ein Nervengift ist. Wer mehr Infos dazu möchte, kann zum Beispiel bei Utopia lesen. Da ist mir Edelstahl einfach sympathischer.

Die alten Plastiksachen habe ich zu größten Teilen verschenkt. Ob das Sinn macht, ist ja eine viel diskutierte Frage. Ich für mich habe beschlossen, dass das ok ist und besser als Wegwerfen. Ein paar ganz einzelne Teile (zum Beispiel ein paar ganz kleine Döschen für Mini-Beilagen und zwei wunderschöne und von den Kindern heißgeliebte kleinere Dosen) habe ich auch noch behalten.

Und Ihr? In was packt Ihr das Pausenbrot Eurer Kinder – oder Euer Mittagessen für die Arbeit?

Plastic Free July 9 und 10: DIY Kalklöser

Plastikfreie Putzmittel sind bei uns definitiv ein Problem. Zwar haben wir das Arsenal an Mittelchen in den vergangenen Jahren sukzessive reduziert, aber da ich mir beim Putzen helfen lasse (von einer Fee, die ich nicht mehr missen möchte), liegt die Entscheidungsgewalt hier nicht ganz alleine bei mir. Aber manchmal muss ich dann doch mal das eine oder andere ausprobieren 🙂

Diese Woche war der Kalklöser leer. Der bisherige war sowieso schon die biologische Version – und in einem hellen Moment kam mir die Idee, doch einfach mal einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen. Und was ist drin? 15-30% Zitronensäure, 5-15% Alkohol und Wasser! Wie bitte? Das ist alles? Plastic Free July 9 und 10: DIY Kalklöser weiterlesen

Plastic Free July 8: Mal wieder ein halbwegs normaler Einkauf

Nachdem die erste Hälfte der Woche mein Großer krank zu Hause war, ist jetzt die Kleine krank. Trotzdem habe ich es geschafft, einen halbwegs normalen Einkauf zu erledigen. Ich frage mich nur gerade, wovon wir uns die vergangenen Tage ernährt haben… Egal!

Das stand auf der Liste: Plastic Free July 8: Mal wieder ein halbwegs normaler Einkauf weiterlesen

Plastic Free July 6: Der Coffee-to-go

Coffee-to-go ist ein Phänomen unserer Zeit. Laut Utopia gehen pro Stunde allein in Deutschland 320.000 Einweg-Becher über die Ladentheke. 2,8 Milliarden Kaffeebecher schmeißen wir pro Jahr in den Müll. Eine unfassbare Zahl!

Dabei ist es so einfach: Entweder setzt man sich hin, und genießt seinen Kaffee in Ruhe, im Cafe. Oder man bringt einen Becher mit. Plastic Free July 6: Der Coffee-to-go weiterlesen

Plastic Free July 4: Au weia

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Der vierte Tag und schon ist es soweit. Mein Großer ist krank zu Hause, was natürlich sämtliche Planungen umwirft. Also habe ich zum Mittagessen was beim Asia-Mann geholt. Zwar habe ich an einen Beutel gedacht, um die Sachen mitnehmen zu können, aber natürlich war ein Teil in Plastik verpackt. Grmpf. Kein weiterer Kommentar.

Und Ihr? Wie war Euer Start in die Woche

Plastic Free July 3: Rückblick auf ein Kitafest

Heute ist Sonntag. Keine Einkäufe und da zumindest ich heute auch nichts groß unternehme, keine „Gefahr in Verzug“ in Bezug auf Plastik. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch von einem Erlebnis Ende Juni berichten. Ein Fest in unserer Kita, dass mir mal wieder mit Entsetzen deutlich gemacht hat, wie wenig vorbereitet ich doch manchmal aus dem Haus gehe.

Es war das Abschlussfest der Vorschulkinder, ein wunderschönes Fest mit einer Aufführung der Kinder, kleinen Tränen in den Augen der Eltern und natürlich auch einem Buffet, für das wir Eltern gesorgt haben. Plastic Free July 3: Rückblick auf ein Kitafest weiterlesen

Plastic Free July 2: Herausforderung Grillabend

Heute wird gegrillt und entsprechend lang war die Einkaufsliste:

  • Grillfleisch, Würstchen und Hackfleisch für Burger: beim Metzger ums Eck in die eigenen Dosen
  • Jede Menge Gemüse und Salat: beim kleinen Bioladen und auf dem Markt in eigene Säckchen
  • Saure Gurken: im Glas
  • Mayonaise: im Glas

Die einzige kleine Herausforderung:

  • Käse für Cheeseburger: Der kleine Bioladen ums Eck schneidet mir den Käse und packt ihn mir völlig problemlos in meine Dosen.

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Plastic Free July 1: Besuch bei Original Unverpackt

Heute ist der 1. Juli – es startet der Plastic Free July 2016 und ich bin natürlich mit dabei! Den Start habe ich gleich mal zum Anlass genommen, Original Unverpackt wieder einen Besuch abzustatten. Auf meiner Einkaufsliste standen:

  • Zucker (weil es den in Bioqualität leider nur in Plastik gibt)
  • Rosinen
  • Couscous
  • Milchreis (von dem ich leider nur einen kleinen Rest bekommen habe. Er war gerade bestellt worden, aber noch nicht da. Pech für mich, aber damit kann ich leben.)

Neben den Behältern für die geplanten Einkäufe hatte ich natürlich noch ein paar mitgenommen und dann vor Ort auch samt und sonders gefüllt: Plastic Free July 1: Besuch bei Original Unverpackt weiterlesen

Plastic Free July 2016

In zwei Wochen ist es wieder soweit: Der Plastic Free July 2016 startet. Seit 2011 schafft diese Idee aus Australien Aufmerksamkeit für die Mengen an Einwegplastik in unserem Leben – und motiviert die Menschen, etwas dagegen zu tun. Ganz persönlich. Durch das eigene Verhalten. Step by step.

2015 war mein persönliches Fazit zwiegespalten. Nicht in Bezug auf die Sache an sich. Ich ich war von mir selbst enttäuscht, dass ich es nicht geschafft habe, plastikfrei zu bleiben. Dieses Jahr möchte ich es daher anders angehen. Hier kommen meine persönlichen Spielregeln für den Plastic Free July 2016:

1. ICH bleibe plastikfrei – was ich für meine Familie und auf deren Wunsch einkaufe, ist außen vor.

Im vergangenen Jahr bin ich leider sehr schnell an den Wünschen meiner Familie gescheitert. Die Kinder wollen nunmal bestimmte Süßigkeiten und ich wollte sie ihnen nicht verbieten, nur weil Juli ist.

Aber: Ich habe mich dann  doch geärgert, war sehr frustriert, was nicht gut für die Stimmung und die Motivation war. Das hatte auch zur Folge dass ich manchmal in eine „jetzt ist es eh schon wurscht“-Haltung gefallen bin.

Um mich davon zu befreien, werde ich mich einfach auf mich konzentrieren. Gummibärchen für die Kinder? Ok! Grillkäse für mich? Nein!

2. Mein persönlicher Hotspot: Strohhalme

So, nun dürft Ihr alle mal herzlichen Lachen! Ich habe nämlich einen Punkt, auf den ich besonderen Fokus legen möchte: die dummen Strohhalme, die mir im Restaurant oder Cafe immer wieder passieren. Ich denke einfach nicht dran. Und dann, dann kommt die Apfelschorle doch mit Strohhalm…

Im Juli möchte ich es mir antrainieren, bei der Bestellung prinzipiell darauf hinzuweisen. Einfach immer. Bei jeder Getränkebestellung. Muss doch möglich sein, oder?

3. Keine Internetbestellungen

Zwar kaufe ich sowieso schon extrem wenig übers Internet, aber ab und zu natürlich doch. Die Menge an Verpackung, die da immer kommt, macht mich irre. Da ich mir aber sicher bin, dass es eigentlich immer Alternativen vor Ort gibt, erlege ich mir ein Online-Bestellungen-Verbot auf für den Juli.

Und Ihr? Seid Ihr beim Plastic Free July 2016 mit dabei?