Archiv der Kategorie: Weniger Plastik

Wieviel „weniger“ steckt in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl?

Bildquelle: sueddeutsche.de, 17.9.2021

In knapp einer Woche ist Bundestagswahl. Es ist viel gesprochen worden über die Stärken und Schwächen der KandidatInnen. Etwas weniger gesprochen wurde über die Wahlprogramme. Kein Wunder, denn Umfragen zu Folge meinen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung, „Wähler entscheiden sich mehr für Personen als für Inhalte.“ (Redaktionsnetzwerk Deutschland am 16.6.2021)

Das ist psychologisch verständlich und natürlich ist es relevant, welche Person im Kanzleramt sitzt. Aber es geht nicht nur um die Person, sondern auch um die Koalition, Parteien und Programme dahinter. Deswegen ist es wichtig: Was planen die Parteien? Und an dieser Stelle, in diesem Blog natürlich die Frage: Was planen sie zu den Themen Plastik und Abfall, zum Konsum insgesamt?

Wieviel „weniger“ steckt in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl? weiterlesen

Weniger ist mehr: Was hat Corona mit unseren Vorsätzen gemacht?

Photo by CDC on Pexels.com

Seit ziemlich genau 1,5 Jahren bestimmt Corona mehr oder weniger unser Leben. Nahezu jeder Bereich des Lebens war und ist betroffen: Arbeit und Schule, Freizeit und Freunde, Wohnen und Leben. Soviel Veränderung muss auch Auswirkungen auf das haben, was diesen Blog hier bewegt: Wieviel und was kaufen wir ein? Wie bewegen wir uns von A nach B? Wie nachhaltig leben wir? Bei mir merke ich das deutlich.

Vieles, was ich vorher geschafft habe und nebenbei, mit wenig Mehraufwand gut machen konnte, wurde in Müdigkeit erstickt. Ich habe bemerkt, dass ich für manche Dinge, selbst wenn sie nur ein bisschen mehr Aufwand bedeutet hätten, keine Kraft mehr hatte.

Hier kommt eine (unvollständige) Liste:

Weniger ist mehr: Was hat Corona mit unseren Vorsätzen gemacht? weiterlesen

Spendenprojekt 2018 des Öko-Instituts: Ohne Plastik leben – aber wie?!

Heute möchte ich Euch auf ein tolles Projekt hinweisen: das Spendenprojekt 2018 des Öko-Instituts „Ohne Plastik leben – aber wie?!“

Das Öko-Institut forscht und arbeitet daran, wie eine nachhaltige Zukunft aussehen kann – und was passieren muss, damit diese Visionen Wirklichkeit werden. Das Institut hat Standorte in Freiburg, Darmstadt und Berlin und ich hatte in den vergangenen Jahren das Vergnügen, es in verschiedenen Projekten näher kennenlernen zu dürfen. Die machen echt tolle Arbeit! Spendenprojekt 2018 des Öko-Instituts: Ohne Plastik leben – aber wie?! weiterlesen

Plastic Free July 2018 | Ich packe meinen Koffer

Juli ist Sommerferienzeit! Aber plastikfrei ist unterwegs noch viel schwieriger als daheim. Man weiß nicht, in welchen Läden man wie einkaufen kann und spricht vielleicht die Sprache nicht. Dazu kommt oft eine Stimmung von Ausnahme. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich tendiere dazu, im Urlaub viel eher mal fünfe gerade sein zu lassen – von der Ernährung über den Schlafrythmus bis hin zum Shoppen. Nicht gerade gute Voraussetzungen für gute Vorsätze…

Plastic Free July 2018 | Ich packe meinen Koffer weiterlesen

Plastic Free July 2018 | Was heißt eigentlich Strohhalm auf…

Strohhalme sind mein persönliches Drama. Ich mag es noch nicht mal, aus den Dingern zu trinken, ich würde nie nach einem fragen, ich denke noch nicht mal darüber nach. Aber genau das ist das Problem: Weil ich nicht an sie denke, denke ich auch nicht ans Abbestellen – und bekomme in schöner Regelmäßigkeit mein Getränk mit Strohhalm. Ahhhhhhh!!!

Plastic Free July 2018 | Was heißt eigentlich Strohhalm auf… weiterlesen

Plastic Free July 2018

Das erste Halbjahr 2018 nähert sich seinem Ende und damit kommt: der Juli. Genauer gesagt: der plastikfreie Juli! Den Plastic Free July gibt es seit 2011 und der Juli ist deshalb für mich immer wieder ein Monat, der mich inspiriert, nicht nachzulassen. Vielleicht mal wieder einen Schritt weiterzugehen. Nicht bequem zu werden. Auch dieses Jahr möchte ich das wieder nutzen und gleichzeitig Euch auf diese Reise mitnehmen.

„Auf diese Reise“ ist in dem Fall recht wörtlich zu nehmen, denn ich bin diesen Juli weitestgehend unterwegs, was die Herausforderung zumindest für mich persönlich deutlich schwerer macht. Aber ich nehme die Herausforderung an. Hier auf dem Blog werde ich versuchen, einerseits meine aktuellen Erfahrungen mit Euch zu teilen, andererseits aber versuchen, Euch mit alten und neuen Tipps zu inspirieren.

Und Ihr? Was plant Ihr im Juli?

Klarspüler selbst gemacht

Als ich gerade damit anfangen wollte, neuen Klarspüler zu machen, fiel es mir auf einmal auf: Ich habe Euch noch gar nichts davon erzählt, dass wir seit über einem Jahr Klarspüler selber machen! Zunächst wollte ich es erst mal in Ruhe ausprobieren, bevor ich davon berichte, und dann – habe ich es vergessen. Mannomann!

Jetzt also hier und jetzt, es ist nämlich wirklich supereinfach!

Man braucht:

  • 1 leere Glasflasche (500 ml)
  • 3 EL Zitronensäure
  • Wasser

Klarspüler selbst gemacht weiterlesen

Ich bin toll!

Tssss, was ist das denn bitte für eine Überschrift? Jetzt ist sie durchgeknallt, oder?

Vielleicht ein bisschen, aber vielmehr ist es ein Versuch der Selbsttherapie! Normalerweise sehe ich nämlich vor allem die Dinge, die noch nicht so sind, wie ich sie gerne hätte. Das liegt zum einen an meiner Art (ist so), aber auch in der Natur der Dinge: Den ganzen Plastikberg, den ich nicht mehr verursache, den kann ich nämlich gar nicht sehen, der ist nicht da. Ich sehe aber das, was immer noch in meinem gelben Sack landet. Genauso ist das beim Restmüll. Und auch sonst sehe ich in der Wohnung naturgemäß all das, was noch da ist – und nicht den ganzen Kram, den ich ausgemistet, mühsam verkauft oder verschenkt habe.

Deshalb habe ich beschlossen, mich heute mal selbst zu loben, und mir all das ins Bewusstsein zu rufen, was schon supergut läuft und was anders ist im Vergleich zu früher.

Hier meine Liste: Ich bin toll! weiterlesen

Wann ist es erlaubt, gegen die eigenen Ideale zu verstoßen?

Natürlich würde ich gerne komplett verpackungsfrei einkaufen, müllfrei leben und dabei natürlich noch nachhaltig, minimalistisch und überhaupt perfekt konsumieren. Ich bin aber nicht perfekt und wenn ich auch nur eine Sekunde länger darüber nachdenke, möchte ich es auch nicht sein. Perfekte Menschen sind mir eher suspekt und irgendwie auch unsympatisch.

In der Realität sieht mein Leben also sehr unperfekt aus und besteht aus ziemlich vielen Ausnahmen von meinen theoretischen Idealen. Dabei ist mein schlechtes Gewissen mal größer und mal kleiner.

Was ist legitim? Was ist es nicht? Wann ist es eigentlich in Ordnung, gegen meine eigenen Regeln zu verstoßen? Wann ist es erlaubt, gegen die eigenen Ideale zu verstoßen? weiterlesen