Schlagwort-Archive: Minimalismus

Bea Johnsons „Zero Waste Home“ jetzt auch auf Deutsch (und einmal auch für Euch)

Schon im Sommer schrieb mich eine Mitarbeiterin des Verlags Ludwig an mit der Nachricht, dass im Herbst „Zero Waste Home“ von Bea Johnson auch auf Deutsch erscheinen würde. Sie fragte, ob ich hier auf dem Blog darüber schreiben würde. Da mich das Buch inspiriert hat, habe ich dem gerne zugestimmt.

Seit Ende Oktober ist das Buch im Handel und prompt lagen zwei Exemplare in meinem Briefkasten. Voller Neugier habe ich mich also darauf gestürzt. Bea Johnsons „Zero Waste Home“ jetzt auch auf Deutsch (und einmal auch für Euch) weiterlesen

Problemzone Kleiderschrank (II)

Nachdem ich vor ein paar Tagen berichtet habe, wie mein Kleiderschrank aussieht und wie ich ihn gerne hätte (was leider nicht das gleiche ist), kann ich heute stolz berichten: Ich bin einen großen Schritt weiter. Ich habe ausgemistet!

Schritt 1: Alles raus!

Bisher hatte ich immer ausgemistet, in dem ich nur die Dinge aus dem Schrank genommen habe, die ich loswerden wollte. Diesmal wollte ich das Prinzip umdrehen. Problemzone Kleiderschrank (II) weiterlesen

Problemzone Kleiderschrank (I)

Greenpeace hat im vergangenen Herbst zum Thema Kleidung eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben: „Wie viele Kleidungsstücke hängen in Deutschland im Schrank? Wie lange werden sie getragen? Warum wird Kleidung aussortiert? Werden Kleidungsstücke und Schuhe noch repariert? Wie sehr werden Alternativen wie Kleidertausch oder Second-Hand-Läden genutzt?“ Demnach besitztjede Erwachsene Person 95 Kleidungsstücke (ohne Unterwäsche und Socken), Frauen im Schnitt 118, Männer 73. Ein Drittel hat 100 bis 300 Teile im Schrank. Dazu wird anscheinend jedes fünfte Kleidungsstück so gut wie nie getragen und nochmal so viele seltener als alle drei Monate. Das macht laut Greenpeace 2 Milliarden Kleidungsstücke, die nahzu ungenutzt nur für den Schrank produziert wurden. Das ist doch verrückt, oder? Problemzone Kleiderschrank (I) weiterlesen

Minimalismus versus Hobby – (m)eine ungelöste Frage

Minimalismus ist eigentlich ganz einfach: Weniger Zeug besitzen, sich um weniger Zeug kümmern müssen, mehr Zeit und/oder Geld für die Dinge, die jedem persönlich wirklich wichtig sind – seien es Freunde, Reisen, Meditieren oder was auch immer. Was aber, wenn das „was auch immer“ ein Hobby ist, dass an sich gar nicht minimalistisch ist, sondern sehr viel mit „Zeug“ zu tun hat, vielleicht sogar mit „Zeug horten“? Mmmmmhhhh….

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Ausmisten – der beste Grund dafür, weniger zu kaufen

Für mich gehörte „Minimalismus“ von Anfang an zwingend dazu, wenn man das Thema Abfall- und Plastikvermeidung nachhaltig angehen will. Mir war sehr schnell klar, dass ich weniger kaufen muss, wenn ich langfristig weniger wegwerfen will. Warum das für mich wichtig ist, habe ich schon ein paar Mal aufgegriffen, zum Beispiel hier oder hier.

Nun ist es bei Weitem nicht so, dass ich gar nichts mehr kaufen würde oder es bei mir zu Hause kahl und weiß wäre. Von „100 Dingen“ bin ich so weit entfernt wie Syrien vom Frieden. Aber es wird. Und weil ich immer wieder feststelle, wie schwierig es ist, auszumisten und sich von Dingen zu trennen, hier meine wenigen Erkenntnisse zu dem Thema: Ausmisten – der beste Grund dafür, weniger zu kaufen weiterlesen

Minimalismus. Warum?

Bei dem Versuch, Abfall im Allgemeinen und Plastik im Besonderen zu vermeiden, stoße ich immer wieder an den Punkt: Was brauche ich überhaupt in meinem Leben? Und jetzt an Weihnachten (entschuldigung, ich wollte dieses Thema eigentlich vermeiden) stellt sich mir diese Frage noch viel eindrücklicher. Brauchen wir, brauche ich noch eine neue Stereoanlage? Wieviele Klamotten kann mein Kleiderschrank ertragen? Wohin mit den neuen Büchern, CDs und DVDs? Wo kann ich das neue Paar Ski lagern zwischen März und Dezember?

Nicht nur, dass diese Dinge irgendwann zwangsläufig irgendwie entsorgt werden müssen. Was machen diese Dinge alle mit mir? Minimalismus. Warum? weiterlesen

Abfall vermeiden – 5 Basics

Nachdem ich vor über einem Monat 5 Basics aufgeschrieben habe, mit denen man Plastik vermeiden oder zumindest reduzieren kann, widme ich mich jetzt dem restlichen Abfall. Damit meine ich zum einen den klassischen Restmüll, der in der Mülltonne landet. Ich finde es aber auch richtig, auch andere Kategorien mitzudenken, denn natürlich ist es gut, wenn beispielsweise Papier recycelt wird. Aber noch besser ist es doch, wenn wir insgesamt weniger davon verbrauchen, denn das muss nicht produziert, verpackt, veschickt etc. werden.

Daher jetzt und hier 5 Basics, um Abfall zu vermeiden: Abfall vermeiden – 5 Basics weiterlesen

In 50 Tagen ist Weihnachten. Schon Geschenke gekauft?

Für viele kommt Weihnachten auch dieses Jahr wieder überraschend, andere beginnen spätestens im September mit der detaillierten Planung. Die Familie meldet ihre Ansprüche an („Dieses Jahr kommt Ihr aber zuerst zu uns!“), das Menü wird geplant. Das Wichtigste aber sind bei vielen die Geschenke. Was wünschst Du Dir? Was wünschen sich die Kinder? Was schenken wir dieses Jahr Deiner Mutter? In 50 Tagen ist Weihnachten. Schon Geschenke gekauft? weiterlesen