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Spendenprojekt 2018 des Öko-Instituts: Ohne Plastik leben – aber wie?!

Heute möchte ich Euch auf ein tolles Projekt hinweisen: das Spendenprojekt 2018 des Öko-Instituts „Ohne Plastik leben – aber wie?!“

Das Öko-Institut forscht und arbeitet daran, wie eine nachhaltige Zukunft aussehen kann – und was passieren muss, damit diese Visionen Wirklichkeit werden. Das Institut hat Standorte in Freiburg, Darmstadt und Berlin und ich hatte in den vergangenen Jahren das Vergnügen, es in verschiedenen Projekten näher kennenlernen zu dürfen. Die machen echt tolle Arbeit! Spendenprojekt 2018 des Öko-Instituts: Ohne Plastik leben – aber wie?! weiterlesen

Plastic Free July 2018 | Was heißt eigentlich Strohhalm auf…

Strohhalme sind mein persönliches Drama. Ich mag es noch nicht mal, aus den Dingern zu trinken, ich würde nie nach einem fragen, ich denke noch nicht mal darüber nach. Aber genau das ist das Problem: Weil ich nicht an sie denke, denke ich auch nicht ans Abbestellen – und bekomme in schöner Regelmäßigkeit mein Getränk mit Strohhalm. Ahhhhhhh!!!

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Plastic Free July 2018

Das erste Halbjahr 2018 nähert sich seinem Ende und damit kommt: der Juli. Genauer gesagt: der plastikfreie Juli! Den Plastic Free July gibt es seit 2011 und der Juli ist deshalb für mich immer wieder ein Monat, der mich inspiriert, nicht nachzulassen. Vielleicht mal wieder einen Schritt weiterzugehen. Nicht bequem zu werden. Auch dieses Jahr möchte ich das wieder nutzen und gleichzeitig Euch auf diese Reise mitnehmen.

„Auf diese Reise“ ist in dem Fall recht wörtlich zu nehmen, denn ich bin diesen Juli weitestgehend unterwegs, was die Herausforderung zumindest für mich persönlich deutlich schwerer macht. Aber ich nehme die Herausforderung an. Hier auf dem Blog werde ich versuchen, einerseits meine aktuellen Erfahrungen mit Euch zu teilen, andererseits aber versuchen, Euch mit alten und neuen Tipps zu inspirieren.

Und Ihr? Was plant Ihr im Juli?

Kleine Dinge (2)

Schon meine Eltern hatten immer eine Packung Toast im Tiefkühlfach für Notfälle. Wenn mal wirklich kein Brot mehr im Haus war, kam der Toast direkt tiefgefroren in den Toaster. Als Kind mit Vorliebe für helles Brot hätte ich mir gewünscht, dieser Notfall wäre öfter eingetreten, aber meine Mutter war auch eher gut organisiert.

Diesen Tost für Notfälle habe ich sofort übernommen, als ich von zu Hause ausgezogen bin, und ich mag das noch heute. Aber gekaufter Toast ist – richtig! – in Plastik verpackt. Als erstes habe ich mal versucht, Toast selber zu machen, aber das Resultat war, nun ja, reden wir nicht darüber. Mein Großer fragt heute noch bei jeder Scheibe Toast ganz mißtrauisch „Mama, hast Du das gebacken?“.

Aber die Lösung ist ganz einfach. Mittlerweile gehe ich mit meinem Brotbeutel zum Bäcker, kaufe ein Weißbrot in Kastenform, schneide es zu Hause in Scheiben und friere es ein. Fertig.

Zum Einfrieren nehme ich übrigens einen klassischen Ziplock-Beutel, den ich zwischendrin immer wieder von Krümeln befreie und ausspüle. Denn während man normales Brot oder Baguette super in Küchentücher einwickeln und einfrieren kann, funktioniert das bei vorgeschnittenen Scheiben leider nicht.

Und Ihr? Mögt Ihr Toast auch so gerne?

Der Mai ist vorbei, der Juli kommt näher – der plastikfreie Juli

Vor zwei Wochen habe ich hier vom Plastic Free July erzählt und dass ich auch mitmachen werde. Seitdem habe ich meinen eigenen Ratschlag befolgt und mir mal genauer angeschaut, was wir momentan noch in Plastik verpackt einkaufen – und ich bin ziemlich erschrocken! Unser gelber Sack ist in einem Mülleimer unter der Spüle, der 20 Liter fasst. Das ist also etwa 1/3 Gelber Sackund reicht uns in der Regel einen Monat. Ich finde das nicht so schlecht, auch wenn da noch Luft nach oben ist.

Jetzt im Vorfeld des Plastic Free July habe ich mal wieder zusammengestellt, was nicht nur ausnahmsweise, sondern wirklich regelmäßig anfällt. Da wurde mir wieder bewusst, wie viel Plastik das noch ist!

Das ist die „List of Shame“ (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Der Mai ist vorbei, der Juli kommt näher – der plastikfreie Juli weiterlesen

Urlaubszeit ist die schönste Zeit

In der vergangenen Woche war es still hier. Wir waren in Urlaub. Nun ist im Urlaub bekanntermaßen alles anders und das ist auch gut so. Aber so anders, dass man auf einmal alle Prinzipien über den Haufen wirft, sollte es nun auch nicht sein. Jetzt lässt sich trefflich darüber diskutieren, ob Skifahren in irgendeiner Art überhaupt nachhaltig ist – von der Anreise mit dem Auto über die Verbauung der Alpen bis hin zu den Schneekanonen – aber das soll nicht mein Thema sein. Vielmehr geht es mir um die Umsetzung aller guten Vorsätze zum Thema Abfall und Plastik unterwegs und vor Ort. Das ist mir, nun ja, wie soll ich sagen, nicht so wirklich gut gelungen… Urlaubszeit ist die schönste Zeit weiterlesen

Wochenendeinkauf – no waste, no plastic

Abfall und Plastik vermeiden ist eine ewige Reise. Manches fällt leicht, manches schwerer. Und am Beginn eines solchen Unternehmens fragen sich viele, wie das überhaupt gehen soll. Heute war ich unterwegs, den Wochenendeinkauf machen, und beim Blick in meinen Einkaufkorb dachte ich mir, das zeigt eigentlich ganz gut, wie es funktioniert bzw. funktionieren kann.

  • Lachsfilet vom Fischstand und Hühnerbrust vom Geflügelstand auf dem Markt. Direkt in die mitgebrachten Dosen.
  • Oliven vom Türken auf dem Markt. Direkt in das mitgebrachte Schraubglas.
  • Jede Menge lose gekauftes Obst, Gemüse und Kartoffeln aus dem Bioladen in den Stoffbeuteln. Hier sind leider Preisetiketten von der Waage dran.
  • Feta von der Frischetheke im Bioladen. Auch der direkt in die mitebrachte Dose.
  • Milch in der Pfandflasche vom Bioladen.
  • Dazu (nicht auf dem Bild) gab es Nachschub für den Biervorrat. In Pfandflaschen. Die Kronkorken landen im gelben Sack.

Zugegeben: Nicht jeder Einkauf ist so erfolgreich, an vielen Details scheitere ich im täglichen Leben. Rosinen, Linsen, Couscous und ähnliches gibt es bei mir in der Umgebung nicht unverpackt – und dafür quer durch die Stadt zu fahren macht auch nicht wirklich Sinn. Butter ist auch so ein Thema, wo ich noch ratlos bin.

Und bei Euch? Wie war Euer Wochenendeinkauf?

Herausforderung Kindergeburtstag

Kindergeburtstage  sind in vielfacher Hinsicht eine Challenge: die Suche nach passenden Geschenken für das Geburtstagskind, nach klugen Mitgebseln für die kleinen Gäste und die Mit-Kitakinder, die Wohnung will dekoriert werden und für alle Stationen eines solchen Geburtstages müssen Kuchen gebacken und verziert werden. Puh! Mir wird schon mulmig beim Gedanken ans kommende Wochenende. Da wird nämlich die Kleine vier Jahre alt. Und weil das Leben so ist wie es ist, feiern wir drei Tage lang: Samstag mit ihren Freunden, Sonntag mit der Familie und am Montag dann in der Kita.

Die Frage, die mich jetzt natürlich umtreibt: Wie organisiert man diesen Geburtstag zumindest halbwegs nachhaltig, also ohne riesige Mengen an Müll zu produzieren? Herausforderung Kindergeburtstag weiterlesen

Süßes oder Saures?

Heute ist es wieder soweit. Halloween. Kleine und weniger kleine Kinder ziehen in gruseligen Kostümen durch die Straßen, klingeln an den Türen und fragen: „Süßes oder Saures?“ Manche Nachbarn sind exzellent vorbereitet und präsentieren den Gespenstern, Hexen und Skeletten eine phänomenale Auswahl an Süßigkeiten, andere rennen hektisch in die Küche und durchwühlen die Schränke und Schubladen, während sie „Ich hatte da doch noch irgendwo….“ vor sich hin murmeln.

Nun kann man von Halloween halten was man will, ignorieren ist mittlerweile schwierig. Auch bei mir werden sie klingeln und das bringt mich zu der Frage: Wie findet man Süßigkeiten, die gar nicht oder zumindest vernünftig verpackt sind?  Süßes oder Saures? weiterlesen

Wenn der Schein trügt oder das Zahnpasta-Dilemma

„Schon morgens ist das Erste, was man in die Hand nimmt, aus Plastik: die Zahnbürste…“ Nahezu jeder Beitrag über plastikfreies Leben beginnt mit dem Zähneputzen. In der Regel wird es als Beleg dafür herangezogen, wie dominant Plastik in unserem Leben ist und wie schwer man ihm entkommen kann.

Mich hat in den vergangenen Tagen weniger die Zahnbürste als die Zahnpasta interessiert. Auch diese Tube ist in aller Regel aus Plastik, manche aber auch aus Aluminium. Beide Stoffe haben ihre Nachteile und man hat das Gefühl, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, wenn man das eine durch das andere ersetzt. Es gibt zwar auch Alternativen (Natron, Zahnputztabletten u.ä.), aber das war mir bis jetzt alles suspekt. Daher hatte bis dato immer noch Zahnpasta in Plastik, nicht zuletzt aus Gewohnheit. Wenn der Schein trügt oder das Zahnpasta-Dilemma weiterlesen