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Weniger ist mehr: Was hat Corona mit unseren Vorsätzen gemacht?

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Seit ziemlich genau 1,5 Jahren bestimmt Corona mehr oder weniger unser Leben. Nahezu jeder Bereich des Lebens war und ist betroffen: Arbeit und Schule, Freizeit und Freunde, Wohnen und Leben. Soviel Veränderung muss auch Auswirkungen auf das haben, was diesen Blog hier bewegt: Wieviel und was kaufen wir ein? Wie bewegen wir uns von A nach B? Wie nachhaltig leben wir? Bei mir merke ich das deutlich.

Vieles, was ich vorher geschafft habe und nebenbei, mit wenig Mehraufwand gut machen konnte, wurde in Müdigkeit erstickt. Ich habe bemerkt, dass ich für manche Dinge, selbst wenn sie nur ein bisschen mehr Aufwand bedeutet hätten, keine Kraft mehr hatte.

Hier kommt eine (unvollständige) Liste:

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Kleine Dinge (2)

Schon meine Eltern hatten immer eine Packung Toast im Tiefkühlfach für Notfälle. Wenn mal wirklich kein Brot mehr im Haus war, kam der Toast direkt tiefgefroren in den Toaster. Als Kind mit Vorliebe für helles Brot hätte ich mir gewünscht, dieser Notfall wäre öfter eingetreten, aber meine Mutter war auch eher gut organisiert.

Diesen Tost für Notfälle habe ich sofort übernommen, als ich von zu Hause ausgezogen bin, und ich mag das noch heute. Aber gekaufter Toast ist – richtig! – in Plastik verpackt. Als erstes habe ich mal versucht, Toast selber zu machen, aber das Resultat war, nun ja, reden wir nicht darüber. Mein Großer fragt heute noch bei jeder Scheibe Toast ganz mißtrauisch „Mama, hast Du das gebacken?“.

Aber die Lösung ist ganz einfach. Mittlerweile gehe ich mit meinem Brotbeutel zum Bäcker, kaufe ein Weißbrot in Kastenform, schneide es zu Hause in Scheiben und friere es ein. Fertig.

Zum Einfrieren nehme ich übrigens einen klassischen Ziplock-Beutel, den ich zwischendrin immer wieder von Krümeln befreie und ausspüle. Denn während man normales Brot oder Baguette super in Küchentücher einwickeln und einfrieren kann, funktioniert das bei vorgeschnittenen Scheiben leider nicht.

Und Ihr? Mögt Ihr Toast auch so gerne?

Jeder handhabt es anders oder das Rätsel des Käsekuchens

Das Leben ist manchmal einfach rätselhaft. Eines großes Rätsel ist für mich beispielsweise die Frage, wie das nun eigentlich ist mit den mitgebrachten Behältern. Warum um alles in der Welt ein Teil der Verkäuferinnen und Verkäufer überhaupt gar kein Problem damit hat, mir meine Einkäufe da reinzupacken, während andere darin anscheinend das Ende des Abendlandes sehen? Jeder handhabt es anders oder das Rätsel des Käsekuchens weiterlesen

Süßes oder Saures?

Heute ist es wieder soweit. Halloween. Kleine und weniger kleine Kinder ziehen in gruseligen Kostümen durch die Straßen, klingeln an den Türen und fragen: „Süßes oder Saures?“ Manche Nachbarn sind exzellent vorbereitet und präsentieren den Gespenstern, Hexen und Skeletten eine phänomenale Auswahl an Süßigkeiten, andere rennen hektisch in die Küche und durchwühlen die Schränke und Schubladen, während sie „Ich hatte da doch noch irgendwo….“ vor sich hin murmeln.

Nun kann man von Halloween halten was man will, ignorieren ist mittlerweile schwierig. Auch bei mir werden sie klingeln und das bringt mich zu der Frage: Wie findet man Süßigkeiten, die gar nicht oder zumindest vernünftig verpackt sind?  Süßes oder Saures? weiterlesen

Plastik vermeiden – 5 Basics

Ein Wochenende bei Freunden. Spielen mit den Kids. Der neueste Tratsch. Erzähl doch mal, wie das ist mit dem Plastik. Komm wir backen Pizza. Fertigteig in Folie eingeschweißt. Pizzakäse aus der Tüte. Champignons in der üblichen Plastikbox. Salami in der Plastikpackung. Tomaten in Plastik eingeschweißt. Ganz normal.

Meine Freunde haben sich fast nicht getraut, die Sachen aus dem Kühlschrank zu holen. Und mir wurde schlagartig klar, wie viel bei mir nach den vielen Monaten des Nachdenkens und Recherchierens zur Gewohnheit geworden ist – und wie wenig davon für andere selbstverständlich ist.

Daher gibt es jetzt hier mal fünf Basics, die sich sofort im gelben Sack bemerkbar machen: Plastik vermeiden – 5 Basics weiterlesen

„Original Unverpackt“ eröffnet in Berlin-Kreuzberg

Viel wurde im Vorfeld darüber geschrieben und jetzt ist er  tatsächlich da: Original Unverpackt. Ein Laden, der ohne Einweg-Verpackungen auskommt. Seit Monaten habe ich mich darauf gefreut, mit den Gründerinnen mitgefiebert und für den ersten Einkauf Beutel, Dosen und Gläser gesammelt. Und jetzt war ich da. „Original Unverpackt“ eröffnet in Berlin-Kreuzberg weiterlesen