Weniger Verkehr

Die meisten von uns bewegen sich viel von A nach B: Morgens von zu Hause in die Arbeit, danach müssen wir einkaufen, wollen wir Freunde treffen, sollten wir zum Sport gehen. Am Wochenende der Großeinkauf, am verlängerten Wochenende der Kurzurlaub und dann sind da ja noch die Urlaube. Habe ich was vergessen? Jede Menge, ganz sicher.

Mobilität ist was schönes! Urlaub in fremden Ländern, andere Menschen kennenlernen, andere Sitten, anderes Essen. Das erweitert im wahrsten Sinne den Horizont. Ich hoffe, niemand möchte darauf verzichten, seine Freundinnen und Freunde zu treffen. Und nicht jeder kann zu Hause arbeiten.

Aber Mobilität benötigt öffentlichen Raum, produziert Lärm und nicht zuletzt: CO2.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die deutschen Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu mindern.Auch der Verkehrssektor muss dafür seinen Beitrag leisten – bis 2016 ist im Vergleich zu 1990 jedoch ein Anstieg um 2,2 % zu verzeichnen.“ Das heißt: Bisher sind wir dem Ziel im Verkehrssektor noch keinen Meter näher gekommen! Wir haben nur noch weniger Zeit, auch hier die Emissionen um 40% zu reduzieren.

Mich persönlich (Achtung, Wortwitz!) bewegt das Thema immer mehr! Wir wohnen sehr zentral, können alle täglichen Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. Dennoch haben wir ein Auto vor der Tür stehen. Immer noch. Eigentlich würde ich es ja gerne loswerden. Aber es steht immer noch vor der Tür. Und natürlich fahre ich regelmäßig damit, mitsamt schlechtem Gewissen.

Bei den Urlauben sind wir mittlerweile gar nicht so schlecht. Mit dem Zug statt mit dem Auto nach Österreich. Mit dem Auto statt mit dem Flugzeug nach Südfrankreich. Mit dem Zug statt dem Flugzeug nach London.

Aber reicht das?

Was sinnvoll ist, was jeder von uns machen kann und was die Politik regeln sollte, das würde ich gerne hier mit Euch verstärkt diskutieren. Ich hoffe, Ihr seid dabei!